Es ist gleichzeitig unglaublich schön und melancholisch rätselhaft. Wenn das Licht von Öland auf den Nebel trifft, geschieht etwas. Die Landschaft scheint sich zu schichten, in Lagen hervorzutreten – von blassem Eisblau bis zum tiefsten Blauschwarz.
Manchmal treten klare Linien zwischen Dunst, Alvar, Steinmauern, Horizont, Meer und Himmel hervor. Manchmal löst sich alles in weichen Tönen auf, wobei die Übergänge kaum zu erkennen sind. Gleichzeitig unheimlich und bezaubernd.
Wenn ein Designer mitten in dieser Stille und Erfahrung steht, entsteht etwas Neues.
„Wenn ich mich auf das flache Alvar lege, möchte ich mit der Natur und den Gerüchen verschmelzen – den warmen Steinen, würzigen Kräutern und frischen Flechten.
Im Herbst das Ruhende, Verrottende, mit erdigen, dunklen Mineralien.“ - Maja Lindahl
Im Designprozess des Services Morgon Grå werden Eindrücke und Erinnerungen Schicht für Schicht hinzugefügt, genau wie das Licht an jenem besonderen Morgen auf Öland.
„Der Weg zur Keramik und zum Ton in seiner ursprünglichen Form ist nicht weit. Aus der Erde gehoben, ein Material, das der Mensch seit Jahrtausenden bearbeitet hat. Formen, verzieren und brennen.“ - Hannah Paradis
Die Kollektion trägt Spuren japanischen Designgedankens, mit einer zurückhaltenden und ruhigen Ästhetik. Das Schöne tritt im Einfachen hervor.
Morgon Grå und Paradismorgon strahlen eine Ruhe aus, die dem, was wir als ein öländisches Zen bezeichnen könnten, nahekommt.
„Die Teile so verwenden, wie man möchte. Suppe aus einer Tasse trinken, Kaffee aus einem Glas, kleine Früchte auf einem Teller. Smoothie aus einer Kaffeetasse. Mit und ohne Deckel aufbewahren und lagern. Ich mische alle Formen und Farben auf meinem Frühstückstisch.“ - Maja Lindahl
Morgon Grå ist der Beginn des Tages und wurde auch der Beginn einer Designreise; Paradismorgon. Dieselbe Grundphilosophie kommt nun bei allen Mahlzeiten des Tages zum Ausdruck. Die Farbpalette ist immer noch öländisch, tendiert aber mehr zu den warmen Lehmfarben der Natur.
Wo Himmel und Meer sich treffen, verschmelzen und ineinanderfließen wie in einem Aquarell. Das flache Öland, die stille Variation am Horizont – manchmal aufgelöst, Ton in Ton, manchmal wie Nebelschleier. Eine einfache Geste, irgendwo zwischen Pinselstrich und Glasur. Kleine Variationen, genau wie in der Natur.
Lehm und Erde nähren Obst und Gemüse. Rote Bete, Artischocken, Kartoffeln und Pflanzen wie Flechten, Moose und die niedrig wachsenden Alvarpflanzen. Die Spannung zwischen Erde und Licht. Die fast savannenartige Landschaft, die von Grautönen zu Gold wechselt.