Die Arbeit geht von der Stärkefabrik aus, wo Gebäude und Garten im Laufe der Zeit entstehen sollen.
Hier nehmen größere keramische Objekte in Bezug auf den Ort, das Wasser und den Garten Gestalt an.
Was jetzt geschieht
Derzeit wird eine Serie großer Steingutgefäße für die verschiedenen Bereiche des Ortes gefertigt.
Einige werden so geformt, dass sie im Wasser stehen, andere für den Außenbereich in der Nähe von Steinen, Vegetation und offenen Flächen.
Die großen Formate erfordern Zeit, Präzision und Kontrolle während des gesamten Prozesses.
Stärkefabrik
Bei der Stärkelsefabriken dürfen Materialien wie Beton, Holz, Stein und Vegetation ihren Platz einnehmen und mit der Zeit altern.
Die Töpfe werden so geformt, dass sie Teil der Umgebung des Naturpools und der offenen Bereiche des Gartens werden.
Die raue und unverfälschte Form der Stärkefabrik trifft auf eine weichere, organischere Formensprache.
Es ist diese Spannung, in der die Objekte Gestalt annehmen.
Die Zusammenarbeit zwischen Paradisverkstaden und Gustav Ovland basiert auf einem Ort im Wandel. Entlang der offenen Landschaft außerhalb von Åhus liegt die Stärkelsefabriken, umgeben von Feldern, die sich mit den Jahreszeiten ändern. Hier findet eine langfristige Arbeit statt, bei der Gebäude, Garten und Umgebung schrittweise gepflegt und neu ausgerichtet werden, mit großem Respekt vor dem bereits Bestehenden.
Auf der Suche nach Keramiktöpfen, die den Ausdruck des Ortes tragen und gleichzeitig hohe funktionale Anforderungen erfüllen konnten, fand Gustav nicht das, wonach er suchte. Dies führte ihn weiter zur Paradisverkstaden auf Öland, wo die Möglichkeit, etwas Spezifisches für den Ort zu entwickeln, Gestalt annahm.
Der Auftrag umfasst größere Objekte aus Steinzeug, die sowohl für Wasser als auch für den Außenbereich konzipiert sind. Einige der Töpfe werden in das neu gebaute, betonierte Becken eingelassen und mit Seerosen bepflanzt. Andere werden in den offenen Räumen des Gartens platziert, wo sie eine deutliche Präsenz haben und mit Vegetation und Architektur interagieren.
Die Arbeit ist in engem Dialog entstanden. Gustav war mehrfach vor Ort in der Werkstatt und im Atelier auf Öland und hat am Prozess von der Idee bis zur fertigen Form mitgewirkt. Die Gespräche bewegen sich zwischen Funktion und Ästhetik, zwischen den Bedürfnissen des Ortes und den Gegebenheiten des Materials.
Im Zusammenspiel von Ton, Wasser und Zeit entsteht ein tieferes Verständnis dafür, was Keramik sowohl visuell als auch praktisch tragen kann. Das Ergebnis ist keine Serie von Standardobjekten, sondern eine Sammlung von Formen, die speziell für eine bestimmte Umgebung entwickelt wurden, mit großer Sorgfalt in jedem Schritt.
Es gibt auch eine Spannung im Zusammentreffen der Ausdrucksformen. Der geradlinige, rohe Charakter der Stärkelsefabriken, wo Spuren von Arbeit und Geschichte erhalten bleiben, trifft auf die Keramik der Paradisverkstaden mit ihren weicheren, organischeren Formen. In dieser Begegnung entsteht etwas, das nicht ausgleicht, sondern vielmehr die Unterschiede verstärkt und sie zusammenwirken lässt.